Wer ihre beinahe magischen Wirkungen an sich selbst erfahren hat, wird versucht sein, sie als Naturheilmittel zu bezeichnen.
Der Nachwuchs vieler Tiere ist ohne Biestmilch (Colostrum) stark gefährdet. Manche Tiere sterben, andere bleiben kränklich. Jedes Tier benötigt zumin-dest einen deftigen Schluck von ihr, um gesund ins Leben zu starten. Unsere Biestmilch (Colostrum) wird erst dann geerntet, wenn das Kälbchen seinen Teil erhalten hat. Beim Verzehr von Biestmilch spielt der Unterschied zwischen den Arten kaum eine Rolle. Produziert z. B. eine Stute keine Biestmilch (Colostrum), kann die Mutterkuh ohne Probleme aushelfen.
Im Indoger-manischen taucht der Wortstamm zum ersten Mal auf. Das indogermanische »buskhos« ist die Wurzel für Worte wie Busen, Bauch, in Bausch und Bogen und auch für Biestmilch . Im Alemannischen, im Nordeutschen, im Holländischen ebenso wie in der Schweizst »Biestmilch«, »der Biast« oder »Beest« Teil der Alltagssprache geblieben. Im Englischen spricht man von Colostrum oder Beestings. Auch diesem Wort sieht man seine Nähe zur Biestmilch unzweifelthaft an. Für unsere Vorfahren war Biestmilch ein wertvolles Heilmittel.
Biestmilch (Colostrum) ist unserem Blutserum sehr ähnlich. So wie dieses enthält sie Abertausende unterschiedlicher Moleküle, die für die Kommunikation zwischen den Körperzellen unersetzlich sind. Diese bioaktiven Moleküle machen Biestmilch (Colostrum) zu einer Substanz mit großem Einfluss auf das Befinden und die Gesundheit unseres Organismus, zu einem Modulator oder Veränderer von Körperzuständen. Sie beeinflusst bzw. -moduliert alle Regulationsprozesse des Körpers. Sie aktiviert ebenso wie sie dämpft. Aufgrund ihrer vielfältigen Zusammensetzung moduliert Biestmilch das Immunsystem (Stärkung und Ausgleich) und dämpft Stress ungeachtet seiner Ursache.
»Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen«
Das Gesetz hat Biestmilch (Colostrum) den Lebensmitteln zugeordnet. Das Lebensmitterecht schreibt einen sehr strengen Verhaltenkodex vor. Deshalb kommen Sie hier entgegen all Ihren Erwartungen auf eine Seite, die Geschichten erzählt und Ihnen Rätsel aufgibt und nicht auf eine Seite mit Listen von Aufzählungen. Dass Biestmilch (Colostrum) vom Gesetz auf EU-Ebene als Lebensmittel eingeordnet wurde, darf aber nicht nur als Einschränkung empfunden werden, es soll Ihnen auch nahelegen, wie gefahrlos Sie Biestmilch einsetzen können.
Beim Einsatz von Biestmilch (Colostrum) dreht sich alles um das Immunsystem und um den Stress und seine Regulation, um's gesund werden und um's gesund bleiben, um den Weg zurück ins Gleichgewicht oder darum, im Gleichgewicht zu bleiben. Biestmilch (Colostrum) tut das auf ganz natürliche Weise, denn sie ist selbst durch und durch natürlich.
Pi mal Daumen, sagt die Erfahrung, dass 900 mg Biestmilch pro Tag ausreichen,um sich wohl bzw. besser zu fühlen.
Mit kleinen Mengen Biestmilch können Sie viel erreichen. Nehmen Sie Biestmilch regelmäßig, so regelmäßig wie Sie essen.
Versuchen Sie selbst herauszufinden, mit welcher Menge Sie sich am wohlsten fühlen. Nicht jeder Organismus ist gleich. Wenn Sie sehr sensibel reagieren, dann beginnen Sie mit sehr wenig. Zum Beispiel mit einer Kapsel von 300 mg, dann steigern Sie die Menge langsam bis auf 3 Kapseln. Sie können aber auch ohne Bedenken mehr nehmen, wenn Ihr Körper danach verlangt. Manchmal hat man eine unbändige Lust auf ein bestimmtes Nahrungsmittel. Sie kennen das vielleicht von Süßigkeiten oder auch Fleisch. Das Selbe gilt auch für Biestmilch.
In manchen Fällen verlangt der Körper viel Biestmilch, da können Sie schon einmal 3 bis 5g am Tag vertragen. Geben Sie dem Bedürfnis Ihres Körpers nach. Biestmilch ist auch in größeren Mengen sehr gut verträglich.