Effektives Ausdauertraining und trotzdem Zeit sparen

Trainingssteuerung ist ein heikles Thema, bei dem sich viele methodische Geister scheiden. Der Beitrag zeigt sehr eindrücklich, dass es nicht nur die Stunden des Trainings sind, die zählen, sondern das, was du in diese Stunden hineinpackst. Wie im wirklichen Leben. Effizienz ist wichtig.

BIEST//GANG-Mitglied und Personal Coach Mario Schmidt www.sisu-training.de hat einen sehr interessanten Beitrag zum Thema »Training ohne Selbstbetrug« geschrieben. Mario ist ein sehr vielbeschäftigter Mensch. Er ist wie gesagt Coach. Dieser Job frisst Zeit und viel Kraft. er macht die Ausbildung zum Heilpraktiker, er hat Familie und er verfolgt noch eigene sportliche Ziele. In diesem Jahr wird er den IRONMAN Frankfurt bestreiten. Wenn Zeit ein so knappes Gut ist, dann muss man effizient sein. Hier sein Trainingskonzept fürs Rad.

Ich möchte Euch in diesem Zusammenhang noch auf einen Text auf der Biestmilch-Seite zum Thema »Muskelanpassung und Leistungsgrenze« hetzen sowie auf eine Abbildung zum Thema »Informationsverarbeitung«.

Trainingssteuerung durch Messen der Leistung

Nachdem ich mich aktuell in meiner 18. Saison auf sportliche Wettkämpfe vorbereite, und ich auf der Suche nach einer besseren Steuerung meiner Radperformance begegeben habe, bin ich nun auch beim Thema Lesitungsmessung hängengeblieben.
Endlich wurde mir bewusst, dass man auch mit kürzerem Zeitaufwand effektiv trainieren kann. Was dabei rauskommen wird, das werden wir in der 2007er Saison dann sehen. Durch den Einsatz einer
PowerTap-Messnabe bin ich während der Fahrt stets über meine aktuelle Leistung informiert.

Marioradleistung

Da die Herzfrequenz natürlichen Schwankungen unterliegt und abhängig von Alter, Trainingszustand, Schlafdauer, Kohlenhydrataufnahme, Koffeinabusus etc. ist, habe ich mit dem Parameter »Watt« eine konstante Größe.
Mir wurde recht schnell deutlich, wie oft man während des Radtrainings keine Leistung auf das Pedal bringt. Ich habe mein Training umgestellt, fahre nur noch 1-2x pro Woche in einer Gruppe, um meine Grundlagenausdauer zu verbessern und jede Menge Blödsinn zu reden. Den Rest meines Trainings gestalte ich alleine. Dabei fahre ich unterschiedliche Programme.

z.B.: Das 280 Watt-Programm

20 Minuten einfahren, um aus der Stadt zu gelangen. Danach fahre ich 90 Minuten lang mit mindestens 280 Watt. Besonders schwierig ist dies auf den Bergabstücken einzuhalten. Im Anschluss findet wieder ein 20-minütiges Cool-down statt.
Dieses Training ist sehr ermüdend, denn es erfordert eine Menge Konzentration. Ich habe bereits jetzt das Gefühl, dass sich meine Zeitfahrqualitäten durch dieses Training verbessert haben.

Ich bin mit dieser Art des Trainings allerdings noch Lichtjahre von den Trainingsmethoden, die unter www.paintrainer.de vorgestellt werden, entfernt.
Aber ich arbeite hart daran:-)

What Others Are Saying

  1. Harry Glatz Feb 13, 2007 at 12:47

    Hi, wo bekomme ich infos über die PowerTap-Messnabe?
    Grüße und viel Erfolg beim Training.
    Harry.

  2. Olaf Sabatschus Feb 19, 2007 at 20:42

    Ja – so ist`s recht! Im Winter schwierig, draussen und lange flott zu fahren, ohne sich zu erkälten, aber im Grunde genommen entspricht die Methode “lieber Qualität als Stunden zählen” absolut meiner Philosophie im Training, die ich mit “ein wenig” Erfolg (habe ja einige Siege und Podiumsplätze bei IM Rennen auf dem Kerbholz) seit Jahren anwende. Die Gratwanderung zwischen Fit und zu Müde im Training gewinnt man jedenfalls nicht mit ständig niedriger Intensität und am Limit befindlichem Zeiteinsatz…
    Auch mal etwas im allgemeinen Verrpöntes wie sehr niedrige Trittfrequenzen bei hohem Krafteinsatz sind eine gute Sache, um die Radperformance zu verbessern, ohne hohen Zeiteinsatz.
    Übrigens nutze ich selbst mittlerweile auch ein Leistungsmesssystem (power report von Busch und Müller – der ist sogar erschwinglich (800 Euro fürs Komplette System incl. Software, Schnittstelle etc.) und misst superzuverlässig).

  3. Annamae Borski Feb 9, 2011 at 18:09

    Vor Kurzem war ich erkältet und kaufte verschiedene Medikamente. Dabei stieß ich auf die Ayurvedabehandlung , womit ich nach 2 Tagen wieder gesund war. Danach besuchte ich die europäische Akademie für Ayurveda. Auch der Impfstoff gegen Erkältung, welcher über 3 gegen alle Viren schützt, wird daran nichts ändern.

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