Meine Erlebnisse mit Sophie oder die gutgemeinten Ratschläge
Niemals in meinem Leben hatte ich soviel Kontakt zu meinen Mitmenschen. Sophie, mein Border-Terrier-Baby-Mädchen hat mein Leben verändert. Alle meinen es plötzlich gut mit mir und sind sehr freundlich. Mich verwirrt diese Tatsache mehr, als dass sie mich stabilisiert.
O-Töne von meinen Spaziergängen mit Sophie
»Der Hund kam ja viel zu früh von seiner Muttter weg, ja, wie alt ist er denn?«
»Sie sollten nicht so viel mit ihr spazieren gehen! Gehen Sie nicht länger als 20 Minuten«, keucht mir ein Übergewichtiger Mittvierziger mit einem Riesenhund schwitzend entgegen.
Sie wissen, dass Sie mit dem Hund nicht joggen gehen sollen? »Selbstverständlich«, sage ich bestimmt.
»Oh, ist der aber süss!«,
sagt jeder Zweite, ob Mann, Frau, Junge oder Mädchen. Sophie blickt meist wissend ins Leere. Diejenigen, die nichts sagen, denen geht es beschießen oder sie sind total frustriert.
Das ist übrigens Sophie. Ist sie nicht süss?
»Tragen Sie den Hund solange wie möglich.«
»Lassen Sie ihn keine Treppen steigen.«
»Geben Sie ihr Distelöl, das ist das einzige Öl/Fett(?), welches ein Hundedarm aufnehmen kann.«
Ich
nicke schuldbewusst, da ich ihr immer ein bisschen Olivenöl, original
von der Fattoria La Vialla aus der Toscana gebe, und denke mir: »Verdammt, woher wissen die Leute das alles so genau.«
Ich habe zig Prospekte mit dem besten Tierfutter überhaupt zuhause! Was soll ich tun?
»Gehen Sie mit ihr auch in die Welpenschule?« Ich, wieder schuldbewusst:»Noch nicht«.
Ehrlich gesagt, habe ich einfach keine Lust auf alle diese wohlwollenden Hundebesitzer.
»Was ist das eigentlich für ein Hund?« Ich: »ein Border-Terrier«.
»Oh, dann passen Sie auf im Wald, wenn der einmal groß ist«.
Ich nicke wissend.
Dann der nächste: »Der Hund braucht viel Auslauf.« Ich: »Hmm, ja. 20 Minuten oder vier Stunden?« Der Mann ist alt, aber drahtig. Wahrscheinlich meint er eher 4 Stunden.
Was soll ich machen? Ich schaffe maximal 2 bis 3 Stunden unter der Woche.
Dann eine alte Dame, sehr nobel, sehr liebenswürdig: »Ein Welpe, oh, wie hübsch, den müssen sie fünfmal täglich füttern, nichts Chemisches natürlich.« Ich seufze ergeben.
Dann meint sie: »Hunde, Tiere im Allgemeinen, sind viel wertvoller als Menschen!«
Endlich habe ich die Haustür erreicht und schließe auf. Die Tür
fällt ins Schloss. Sophie halte ich auf dem Arm und seufze, diesmal aus
Erleichterung.
Sophie bekommt übrigens jeden Morgen eine halbe Biestmilch-Kautablette. Es geht ihr blendend.








Liebe Susann,
ich mache gerade meine ersten Erfahrungen mit einem Welpen, dem neuen Familienmitglied meiner lieben US Family. Schau mal in meinen Blog. Aber du bist schon riesen Schritte weiter. Mittlerweile ist der kleine Kerl hier nun vier Tage und hat noch keinen Namen, da sich die Familie nicht einigen kann. Morgen Abend ist Deadline!
http://ironhamburger.blogspot.com/
Liebe Grüße und viel Power
the Biest Kjell
http://www.ironhamburger.com