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Diffrent mind diffrent Life
Take your time, watch and listen…

James Nachtwey for me belongs to one of the most outstanding war photographers. He is such a modest and calm person, a journalist without this moral attitude so common among journalists that denounces others so easily. His photos are full of respect for any living creature, they give dignity even to the poorest. He is deeply involved and keeps an amazing distance in the same time.
TED PRIZE WINNER 2007

After all this stuff about doping, suspicion, truth and trust this talk can change our view on life and bring some humbleness into our judgements again.

Zum Thema Verlässlichkeit von Testmethoden: Sensitivität und Spezifität sind Eigenschaften jedes Testsystems

Lothar Leder wurde aufgrund der Ergebnisse einer freiwilligen einmaligen Blutabnahme vor dem IRONMAN Germany vom Veranstalter des Dopings bezichtigt. Testsysteme sind jedoch niemals 100% verlässlich, deshalb müssen so schwerwiegende Vorwürfe durch eine Kontrolltestung bestätigt werden. Im Fall Leder gibt es nur eine Verurteilung aber keine Kontrolle-Untersuchung.

Der Fall Leder erregt in Athletenkreisen und bei Freunden des Triathlonsports erhebliches Aufsehen. Wenn es zutrifft, was man gemeinhin liest, dass nämlich Lothar Leder aufgrund einer einmaligen freiwilligen Blutabnahme, deren Interpretation nach Ansicht der Initiatoren der Abnahme verdächtig war, als des Doping überführt gelten soll, dann ist das unwissenschaftlich und höchst unprofessionell. Ich enthalte mich auch hier jeder moralischen Stellungnahme, wenngleich die Versuchung groß ist.

Niemand wird beispielsweise bei einem einmalig positiven HIV-Test schon als krank eingeordnet. Es werden die Test in verschiedenen Testsystemen wiederholt, um möglichtst sicher zu gehen, keine Fehldiagnose zu stellen. Und nicht umsonst gibt es im Rahmen durchgeführter Dopingkontrollen eine A- und eine B-Probe.

Die Verlässlichkeit eines Testsystems wird nach seiner Sensitivität, d.h. wie viele der positiven Meßergebnisse waren richtig bzw.wirklich positiv, und nach seiner Spezifität beurteilt, d.h. wie viele der negativen Testergebnisse waren richtig bzw. wirklich negativ.

Ich habe Medizin studiert. Ich mag auch seitdem vieles vergessen haben, aber eines ist mir gut in Erinnerung geblieben: es gibt falsch positive und falsch negative Testergebnisse! Das heisst, dass ein verdächtiges Ergebnis in jedem Fall wiederholt werden muss. Dabei ist dann aber nur die Anfälligkeit des Testsystems an sich berücksichtigt und nicht die vielen anderen Fehlerquellen bei der Handhabung durch die den Test durchführende Person, die zudem noch möglich sind. Sie reichen von einfachen Fehlern beispielsweise bei der Blutabnahme direkt, bei Lagerung und Transport oder Meßfehlern im Labor.

Jedenfalls ist es unglaublich, dass ein Mensch aufgrund der Interpretation eines Ergebnisses durch eine Partei verurteilt werden soll.

Egal, wer hier wem traut oder misstraut.... wenn es wirklich so ist, dass Lothar Leder aufgrund eines einzigen Test-Ergebnisses des Dopings bezichtigt und bereits sanktioniert wird, dann widerspricht dies ganz und gar jedem wissenschaftlichen Standard, gleichgültig, wer in diesem Fall glaubt, die Moral für sich gepachtet zu haben.


Doping – oder wir sind alle Schuld daran

Gestern fühlte ich mich wie vom Blitz getroffen, als ich erfuhr, dass Lothar Leder, einer der weltweit bekanntesten Triathleten des Dopings hoch verdächtig sein soll. Er hat mich in den Triathlon eingeführt, und er ist so etwas wie ein Freund.

Dazu fällt mir nun gerade ein Auspruch eines anderen mir sehr nahe stehenden Triathleten, nämlich von Chris McCormack ein, der mir einmal sagte: »Weisst du Susann, auch wenn einer ein netter Kerl ist, so heisst das noch lnage nicht, dass er nicht doped!« Ja, da hat Chris sicher recht hat.

Wie eine Lawine überrollen uns derzeit die Ereignisse: die Tour de France, die Leichtathletik, der Triathlon... jeden Tag eine neue Enthüllung. Die Saubermänner und Moralisten sind los.

Aber können wir wirklich so einfach auf das Individuum deuten, es als schlecht und verwerflich verurteilen und der betrügerischen Absicht bezichtigen? Sollten wir als Zuschauer oder Sponsoren uns nicht als Teil dieses tragisch eskalierenden Phänomens betrachten? Haben wir nicht ebenfalls Schuld an diesem Debakel oder vielleicht besser an diesem polternden spannenden Spektakel, das uns Voryeuristen des 21. Jahrhunderts ebenso in seinen Bann zieht, wie es uns abstösst und gleichzeitig noch ganz gut unterhält.

Spitzenleistungen, Einschaltquoten, Medienpräsenz bestimmen letztlich, ob man einen Hauptsponsor erhält und behält. Und trotz dieser seiner Anforderungen an das Indiviuum behält sich jeder Sponsor vor, seine »Schützlinge« im Falle von Verfehlungen - dazu zählt Doping - ohne Konsequenzen jederzeit fallen lassen zu dürfen.

The new hip or the standpoint changes the view

Allison Hunt's five-minute talk finds humor and marketing strategy in the most unlikely of places -- her own hip-replacement surgery. As the world scrutinizes broken healthcare systems, this particularly timely clip shows how sneaking to the front of a 2-year waiting list can have an altruistic effect.

Allison Hunt runs HATCH Research Intelligence in Toronto, which handles marketing communications and strategy development for clients like Kellogg's, Pfizer and Unilever. After 20 years in marketing and advertising, she distills her career down to two key components: human insight and persuasion.

The story she tells at TED is both a reflection of the power of marketing -- and a parable of giving and getting. 

Dedicated to my father who seems to need a new hip.

A nice brain exercise to start the day with!

This brain exercise is said to be better, to be more stimulating than coffee ;-)... Give it a try! Especially those of you who are hooked on espresso.

Stroopgraphicnonshockwave Say aloud what color you see in every word, NOT the word you read.

The Stroop Test is used in neuropsychological evaluations to measure mental vitality and flexibility, since performing well requires strong inhibition capability.

Chronisches Müdigkeitssyndrom: Eine gespenstische Erkrankung

Im STERN dieser Woche geht es um das Thema Burn-out. Wir haben unter den mit Biestmilch behandelten Patienten eine ganze Reihe mit chronischem Müdigkeits-Syndrom (CFS). Man könnte das CFS als im Schweregrad an das Burn-out anschließende Erkrankung betrachten. Auch das Übertraining gehört in diese Kategorie und ist vielleicht die schwächste Form des CFS.
Biestmilch kann in diesen Fällen hervorragend eingesetzt werden. Sie steigert in jedem Fall das Energiepotenzial, wenn auch von Patient zu Patient ganz unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei manchen kommt die Behandlung einer Heilung nahe, bei anderen ist die Wirkung auf den Energiehaushalt irgendwann ausgereizt. Dann müssen andere Therapiekonzepte zusätzlich angewendet werden.

Ein CFS beginnt häufig wie ein grippaler Infekt. Auf den ersten Blick also etwas, dass sich mit ein paar Tagen Bettruhe und ASS auskurieren lässt. Doch jedes Jahr werden diese Symptome für einige Menschen zum jahrelangen oder lebenslangen Albtraum. Bevor allerdings die Diagnose CFS gestellt wird, muss eine Reihe anderer Erkrankungen, die zu ähnlichen Symptomen wie z.B. Karzinome, Virusinfektionen, Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte psychische Störungen, ausgeschlossen werden.
Die Therapieversuche reichen von niedrig dosiertem Kortison über Schmerzmittel und Antidepressiva bis hin zu Immunglobulinen und Verhaltenstherapien. Die Behandlungserfolge sind meist von geringer Nachhaltigkeit, ändern am Krankheitsbild an und für sich wenig, bringen manchmal vielleicht eine vorübergehende Erleichterung.