Am 1. August findet die Langdistanz WM im Triathlon in Immenstadt statt. Mit dabei – Biest Athlet Konstantin Bachor – der sich zur Zeit in den letzten Zügen des Tapering befindet.
Konstantin war so nett sich die Zeit zu nehmen seine Definition von Tapering und seinen Weg zu erklären:
”Tapering:
Meine Definition.: Kräfte für ein optimales Leistungsverhalten am Wettkampftag zu sammeln!
Für den Hauptwettkampf schlagen mein Trainer und ich eine Taperingzeit von 3 Wochen an. In dieser Zeit werden die Umfänge auf 70-80% und in der letzten Woche auf ca. 50% verglichen zu einer “normalen” Trainingswoche reduziert. Es stehen kurze schnelle Einheiten im Wettkampftempo oder schneller als dem Wettkampftempo vor langen Ausdauereinheiten.
Je kürzer der Wettkampf desto wichtiger ist das Laktattolleranztraining vor einem Wettkampf. Denn diese Fähigkeit verliert der Körper viel schneller, als Kondition (durch lange Ausdauereinheiten).
Ich konzentriere mich in der Taperzeit also auf 2-3 Kerneinheiten pro Woche, z.B. eine “gute” Einheit pro Disziplin, die besondere Konzentration/Vorbereitung bekommt. Bei diesen Einheiten ist die Uhr ein Begleiter. Aus den guten Zeiten dieses Trainings ziehe ich Motivation für den kommenden Wettkampf.
Die GA1 Einheiten laufen natürlich nebenher, bekommen aber nicht die hohe Aufmerksamkeit.
In der letzten Woche vor dem Wettkampf versuche ich so viel zu ruhen, wie es nur geht (was als Nicht-Vollprofi nicht ganz einfach ist). Nach dem Motto:”Warum soll ich stehen, wenn ich auch sitzen kann”! Zusätzlich erhöhe ich meine Dosis Biestmilch auf die doppelte Ration, da der Körper zu diesem Zeitpunkt maximal austrainiert ist und ich vor dem Wettkampf keine Erkältung mehr bekommen möchte. Gerade für die lange Flüge z.B. zum Ironman Wisocnsin ist es besonders wichtig das Immunsystem im Griff zu haben.”
Viel Erfolg beim nächsten Wettkampf!











